aus der Begrüßungsrede zur Finissage
LebenskunstSterben - 3 lange Wochen, 3 intensive Wochen, 3 Wochen voller Begegnungen mit den Bildern, mit uns selbst, miteinander gehen zu Ende! Über 1.500 Besucherinnen und Besucher haben sich die Ausstellung angeschaut!
Die Bilder haben in den Gottesdiensten mit gepredigt, blieben stumm, aber nicht sprachlos, haben Menschen bedrängt, aber zugleich auch begleitet.
Wir alle haben Eindrücke aus 3 Wochen Ausstellung! Hier ganz persönliche Eindrücke - sie ergänzen sie im Geiste um eigene Erfahrungen:
- Der ökumenische Eröffnungsgottesdienst: würdig, tief gehend, klangvoll, erste Begegnung mit Gülay Keskin, betend
- Kino: nachdenklich, beeindruckend, Tränen und Tempos, Diskussionen zu Hause über den Film
- Wege über den Waldfriedhof: Vertrautes neu wahrnehmen, heißer Tee, Gemeinschaft auf ungewohntem Terrain
- Einführung ins Brahms-Requiem: lange aber intensiv, ein "Jedermann-Requiem" soll es sein. Nicht drohend, sondern ausschließlich seelsorgerlich in den Bibelworten, dem Aufbau, der Harmonik
- Sterbemeditation: Einer sagte: Ich habe jetzt keine Angst mehr vorm Sterben...
- Gesprächsabende mit Ludwig Burgdörfer: Input und Gespräche am Tisch - Ludwig Burgdörfer erkrankt- ihm herzliche Genesungswünsche
- Requiem: es klingt immer noch in mir
- Podiumsdiskussion: wussten sie, dass man sich auf 21 verschiedene Arten bestatten lassen kann?
- Fest des Lebens: Ein Fest des Lebens dort, wo Menschen sterben - wo denn sonst?
- Literarisches Abendcafé: Aus Texten werden Gedanken, aus Worten werden Gefühle, aus Stimme wird Melodie
- Run to you-Jugendgottesdienst: In Time - 3 Kirchen, 12 Bilder – und Dein Leben in 2 ½ Stunden, Stationen, Lebenszeit, die man eintauschen konnte gegen Erlebnisse und fluchende Kirchendiener
von Pfr. Bernd Rapp








